Morgens, um 7 Uhr beim Bäcker

Samstags gibt es bei uns meist Brötchen zum Frühstück. Da meinem Mann das immer viel wichtiger ist als mir, ist er meistens derjenige, der sich dann auf den Weg macht.

Nun kommt er dann jedes Mal mit einer Papiertüte voller Brötchen zurück. Diese kommen dann gleich in den Brotkorb und die Tüte in den Müll. Wenn man das mal hochrechnet sind das für unseren zwei Personen Haushalt also mindestens  52 Papiertüten pro Jahr, die dann doch eine recht kurze Lebensdauer haben. Bei uns sind es aber bestimmt noch mehr, da es innerhalb der Woche bestimmt auch ab und an Brötchen gibt. Das muss doch nicht sein.

Ich habe also meinen Mann gebeten, dass wir immer einen Stoffbeutel nutzen, wenn einer von uns Brötchen holt. Grundsätzlich stimmt er dem auch zu, jedoch gefällt es ihm nicht einen Beutel zu nutzen, den wir vorher z.B. zum Einkaufen genutzt haben.

Es musste also ein dezidierter Brötchenbeutel her. Natürlich nähe ich dann selbst einen.

Und was soll ich sagen, nach zwei Stunden Arbeit (schätze ich jetzt mal, könnte auch nur eine Stunde gewesen sein – beim Nähen verliere ich immer das Zeitgefühl:) ) war das Kunstwerk dann auch fertig.

Bei der Größe habe ich mich an einer originalen Bäckertüte orientiert und das dann alles einfach mal freestyle-mäßig umgesetzt.

Wie Du siehst, besteht der Beutel aus einem Innen- und einem Außenstoff. Der Innenstoff lässt sich rausholen. Dadurch kriegt man schön gründlich alle Krümel raus. Zudem habe ich einen Reißverschluss eingenäht. So kann ich sicher sein, dass mir kein Brötchen entwischt. An dem Zipper habe ich noch eine zusätzliche Halterung angebracht. Das lässt sich einfach besser greifen, als der kleine Zipper.

Den ersten Marktbesuch hat der Brötchenbeutel auch schon mitgemacht und den Test beim Bäcker bestanden.

Ich werde aber noch einen zweiten Brötchenbeutel nähen und folgende Anpassungen vornehmen:

  • Die Öffnung ist doch etwas knapp. Ein Brot würde man da jetzt nicht reinkriegen. Hier muss also ein längerer Reißverschluss her.
  • Ich werde dem Beutel Tiefe geben. Damit bekommt man mehr Fassungsvermögen.

Das Nähen des zweiten Beutels werde ich dann auch mit der Kamera verfolgen, damit Du genau weißt was ich gemacht habe und Du Dir dann Deinen eigenen Brötchenbeutel nähen kannst.

Warst Du schon mal mit einem eigenen Beutel Brötchen einkaufen? Gab es da eventuell Probleme? Meine Mutter hatte mir erzählt, dass das in ihrer Stadt von den Bäckern nicht mitgemacht wird. Natürlich müssen hygienische Standards eingehalten werden, jedoch sollte doch der Wunsch des Kunden aus respektiert werden. Was meinst Du dazu?

Viele Grüße

Eure Nicole von noeko.de

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