Nicht ohne meine Nähmaschine – wie alles begann

Das ich für mich etwas finden würde, was mich mit solch einer Begeisterung erfüllt, hätte ich niemals gedacht. Natürlich hatte ich schon vorher Hobbies. Über mehrere Jahre ging es bei mir im Leben hauptsächlich um Fitness und Ernährung. Hier kann ich absolut Fittnessblender.com empfehlen. Super sympathisches Ehepaar, die ein gesundes Verhältnis zum Thema Sport, Ernährung und dem eigenen Körper vermittelt. Ich weiß, dass hat jetzt nichts mit meinem Blog zu tun, aber ich kann mich hier nicht zurückhalten eine Lob Hymne zu schreiben.

Nun aber zurück zum Thema 🙂

Nähen.

Wenn ich so auf meine Jugend zurückschaue, habe ich damals auch schon etwas genäht. Nicht mit der Maschine – nur mit der Hand und eigentlich auch nur meine Schultasche. Das war im Stil einer Messenger Bag. Fotos habe ich leider nicht mehr. Danach habe ich aber nichts mehr in der Richtung gemacht.

Vor einigen Jahren (vielleicht 6 oder 7) hatte ich mir dann eine Nähmaschine (AEG, 60 €, über Ebay-Kleinanzeigen geschossen) besorgt. Ich wollte unbedingt Nähen lernen. Wie es dann aber bei mir immer so ist. Ich kaufe oder plane etwas und dann mach ich es dann doch nicht. Was ist also passiert. Die Maschine stand dann bis Frühjahr 2018 in der Abstellkammer. Die Idee zu nähen hat mich dann doch so eingeschüchtert, dass ich mich nicht rangetraut habe. Aus den Augen aus dem Sinn also.

Als ich dann mit meinem Mann im letzten Jahr durch die Wilhelmshavener Innenstand geschlendert bin, haben wir einen Stoffladen entdeckt. Ich wußte bis dahin gar nicht, dass es einen solchen Laden überhaupt bei uns gibt. Das Geschäft war zuvor in einer Seitenstrasse und ist mir deshalb nicht aufgefallen.

Nun hatte ich zu dieser Zeit mit einer Erkältung zu kämpfen und dachte mir, dass ich doch meine eigenen Taschentücher nähen könnte. Ist doch eine super Sache um Müll zu vermeiden. Außerdem habe ja schon eine Nähmaschine bei mir zu Hause rumstehen. Beim rumstöbern hat mein Mann dann das Kursangebot des Stoffgeschäfts entdeckt. Ich habe mir dann einen Ruck gegeben bzw. er hat mich wohl eher geschubst 🙂 Der Einsteigerkurs (wir drei waren alle absolute Anfänger – Nähfuß, ähh…. Was ist das?) war einfach super. Ein Dank an dieser Stelle geht an Anna, die viel Geduld mit uns hatte.

Ist doch immer wieder interessant wohin einem das Leben treibt. Die zufällige Entdeckung eines Stoffladens, eine Nähmaschine in der Abstellkammer und ein Mann, der nicht locker läßt (Danke mein Spatz) und nun sitze ich hier und betreibe einen Blog.

Wie war das bei euch? Wir habt ihr zum Nähen gefunden? Ich dachte immer, dass man das eher von zu Hause aus mitbekommt. Meine Mutter hat aber nie genäht oder war auch sonst nicht so Strick- oder Nähaffin.

Ach ja, ganz vergessen … die Stofftaschentücher benutze ich nach einem Jahr immer noch. Sie sind zwar recht eigen (auf dem einen Stoff ist eine Fuchsfamilie drauf und auf dem anderen kleine pinke Babywagen – den Baumwollstoff gab es in der Restekiste) leisten aber immer noch gute Dienste. Seitdem habe ich keine Tempotaschentücher mehr benutzt. Auch mein Mann ist von den Stofftaschentüchern begeistert. Gerade jetzt während der Allergiezeit läuft ihm ständig die Nase. Stofftaschentücher sind nicht so rau und seine Nase wird geschont.

So einfach lässt sich eine Menge Müll sparen.

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