Über mich

2019 und ich fange mit 37 Jahren an einen Blog zu schreiben. Und das auch noch obwohl ich selbst gar keine Blogs lese (das sollte ich jetzt doch unbedingt mal anfangen :).

Nun habe ich aber eine Passion gefunden, ein Funke wurde entzündet, der mich nicht mehr loslässt. Das Nähen – ja ich weiß, hört sich vielleicht eher nach antiklimax an – ist mir aber egal, denn mir macht es riesen Spaß mich an meine Maschine zu setzen.

Ich möchte diese Begeisterung teilen und zeigen, dass man keine Angst haben muss neue Dinge auszuprobieren. Egal in welchem Alter und mit welchen Grundvorrausetzungen (spoiler alert – ich hatte bis vor einem Jahr NULL Ahnung vom Nähen 🙂 )

Aber warum dann „Nöko“ als Blogname?

Alles hat angefangen mit einem Youtube Video von „tomalix“ mit dem Titel „Wie man OHNE Müll leben kann! – Selbstexperiment ZERO Waste“. (Super Video, kann ich wirklich nur empfehlen). Jedenfalls hat das Video einen solchen Eindruck bei mir hinterlassen, dass ich fortan sehr viel darüber nachgedacht habe, wieviel Müll ich produziere und wo ich Müll einsparen kann.

Beide Themen (Nähen hierbei an absolut erster Stelle) liegen mir sehr am Herzen. Ich habe viele Dinge ausprobiert mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.

Mit Nöko – Der Blog verbinde ich diese beiden Themen. Letztlich kann man sich ja mit seiner Nähmaschine viele nützliche Dinge für den Alltag selbst herstellen.

„N“ steht für Nähen und „öko“ für ökologisch.  Auf diesem Blog werde ich also regelmäßig zu den Themen Nähen und ökologischem / nachhaltigem Leben bloggen.

Dabei geht es mir aber nicht darum die „Vorzeige-Zero-Waste-Frau“ zu sein, die nur so viel Müll in einem Jahr produziert, wie in ein Einmachglas passt. Das klappt schon nicht wegen all der Stoffreste :). Scheinbar gibt es in unserer heutigen Gesellschaft ein schwarz/weiß denken. Entweder man macht etwas zu 100% (das heißt dann wohl in einer Kommune leben, sein Essen selbst anzubauen und nur noch Jute-Säcke zu tragen) oder man läßt es gleich sein. Alles dazwischen macht wohl keinen Sinn. Das musste und muss ich mir immer wieder anhören und setze mich selbst unter Druck. Also weg vom Perfektionismus und hin zu nachhaltigem Leben, der sich mit dem eigenen Lebenstil vereinbaren lässt.

Ich hoffe ihr habt genauso viel Freude am Lesen, wie ich am Schreiben und begleitet mich auf meiner Reise.

Ach ja, ganz vergessen … ich bin die Nicole.